Nachdem wir vor ziemlich genau 2 Wochen zum ersten Mal über das geplante Socialcamp geschrieben haben, wollen wir hier nun ein wenig über die bisherigen Reaktionen und den aktuellen Stand berichten.
In Kurzform kann man sagen, dass das Feedback bislang sehr positiv war. Zum einen wurden wir in verschiedenen Blogs erwähnt (u.a. Nonprofits-vernetzt.de, socialstartup.de und deutsche-startups.de ), zum anderen wurde aber auch per Email oder gar im persönlichen Gespräch Interesse an besagter Veranstaltung geäußert. Besonders gefreut hat uns natürlich das Angebot von Raul Krauthausen (u.a. SOZIALHELDEN) und Markus Beckedahl (u.a. netzpolitik.org), uns auch aktiv bei den Vorbereitungen zu unterstützen.

Falls sich sonst noch jemand berufen fühlt sich einzubringen, so stehen unsere Türen bzw. Postfächer auch weiterhin offen. Insbesondere Tipps bezüglich möglicher Sponsoren wären höchst willkommen. Damit sind wir auch schon bei der aktuellen Hauptbaustelle. Wir haben gerade damit angefangen, erste in Frage kommende Finanziers anzugehen, befinden uns aber parallel auch in der Diskussion, ob es eine Teilnahmegebühr geben sollte. Für einen solchen Beitrag von ca. 20 € würde zum einen sprechen, dass so zumindest die Grundkosten, insbesondere Speis und Trank, gedeckt wären. Somit bestünde kein Risiko, die ganze Sache noch im letzten Moment aufgrund mangelnder Finanzen abblasen zu müssen. Zum anderen könnte man das von Barcamps bekannte Noshow-Phänomen (siehe u.a. hier) so weitgehend umgehen und auf Notlösungen wie z.B. eine 20% - 40%ige Überbuchung verzichten. Dagegen spricht natürlich, dass es zum einem dem Barcamp-Spirit entgegenlaufen würde (meine subjektive Wahrnehmung) und es den/die ein oder andere potentielle/n TeilnehmerIn abschrecken könnte, sei es aus rein pekuniären Gründen, sei es, weil man zwar gerne bereit ist, sein Wissen kostenlos zu teilen, dafür aber bitte nicht auch noch bezahlen will. Eine mögliche Zwischenlösung wäre es, zwar im Vorfeld eine Gebühr zu erheben, diese aber, abhängig vom Erfolg bei der Sponsorensuche, in ein Pfand umzuwandeln und bei Erscheinen auf dem Socialcamp zu erstatten.
Zuletzt sei noch gesagt, dass die eigentliche Anmeldeplattform u.a. aus den oben genannten Gründen noch nicht steht, aber zumindest die Domain www.socialcamp-berlin.org reserviert wurde, über die dann künftig alles laufen wird.




















Erstellt am 20.3.2008 um 1:05
Ich melde hier mal Interesse an. Geplant wäre eine gemeinsame Session mit Stefan (so er denn kommt) über ein Projekt, dass wir gemeinsam bei profamilia durchgeführt haben.
Bezüglich eurer Anmeldegebühr: Ich habe meine Erfahrungen hierzu schon gebloggt. Bei einem kleinen Event klappt das ganz gut. Ich würde in diesem Fall das Geld aber nicht auszahlen (Handling, Sicherheit, Kasse, etc.) sondern wenn Überschuss entsteht diesen einfach spenden. Das würde doch zum SocialCamp ganz gut passen.
Erstellt am 20.3.2008 um 12:20
Hi Jan!
Sehr gute Idee, dass könnte eine wirklich schöne Lösung sein. Man müsste sich dann nur noch einen kreatien Prozess ausdenken, wie entschieden wird an welche Organisation die mögliche Spende geht. Werde das gleich mal weiterleiten.
Was Stefan angeht, so hat dieser leider angedeutet, dass er an dem Wochenende keine Zeit hätte, aber vielleicht brauchts da nur noch nen bisschen Überzeugungsarbeit. Wenn Du da ein gutes Wort einlegen könntest wäre das natürlich cool.