Helpedia unterstützen!

Einfach helfen: Kaufen und Spenden!

Ursprünglich entstand die Idee Deutschland mit einer sozialen Internetplattform zu beglücken, als ich vor ca. 2 Jahren mehr oder minder zufällig über einige interessante Websites aus den USA gestolpert bin. Neben den hier schon öfters angeführten Networkforgood.org oder Volunteermatch.org, hatte mich damals insbesondere Igive.com fasziniert. Jene Seite macht das scheinbar Unmögliche möglich, indem man dort für eine gemeinnützige Organisation seiner Wahl spenden kann, ohne jedoch selber ins Portemonnaie greifen zu müssen.

Klingt erstmal unglaublich sowie unseriös, ist im Endeffekt aber ganz einfach: Eigentlich handelt es sich nämlich gar nicht um eine Spende, die initiiert wird, sondern um eine Provisionszahlung. Und diese wird auch nur dann ausgezahlt, wenn man bei einem der Online-Partnershops von Igive einkauft. Das hört sich jetzt vielleicht schon wieder viel weniger sexy an, wenn man aber bedenkt, dass Igive mit über 600 Onlinehändlern zusammenarbeitet, darunter Größen wie Ebay oder Expedia, dann hat die Sache meiner Meinung nach schon ihren Reiz. So ist es durch das vielfältige Angebot möglich, dass man praktisch bei jedem Einkauf im Internet, den “Umweg” über Igive nehmen kann, und damit quasi im Vorbeigehen und ohne irgendwelche Mehrkosten eine (kleine) gute Tat vollbringt.

Obwohl in den USA durchaus erfolgreich, haben ähnliche Modelle in Deutschland nie wirklich Fuß fassen können, wobei ich bis heute nicht sicher bin, ob das an hiesiger Mentalität bzw. Internetnutzung liegt, oder ob man einfach nie versucht hat das Modell wirklich professionell aufzuziehen (inkl. Promo). Soweit ich es mitbekommen habe, gab es hierzulande bisher 3 zumindest erwähnenswerte Versuche die Idee umzusetzen:

1. Planethelp.de
Die wohl älteste deutschsprachige Plattform in diesem Bereich (2001 gestartet), die in den letzten 7 Jahren immerhin 10.470€ für wohltätige Zwecke sammeln konnte (und noch mal so viel für sich selber). Obwohl die Seite nach einem Relaunch vor einigen Monaten nun endlich auch halbwegs zeitgemäß aussieht, ist es leider nie zu einem wirklichen Durchbruch gekommen.

2. The Care Club
Über dieses, inzwischen eingestellte, Projekt habe ich ja hier schon geschrieben, wobei sich der Ansatz doch nennenswert von Igive oder Planethelp unterschied, da man nur mit einer sehr kleinen Anzahl von Shops zusammengearbeitet hat und auch nennenswert an der Logistik beteiligt war. Was genau sich hinter dem Nachfolgeprojekt verbirgt, ist noch nicht ganz klar, aber zumindest finden sich auf dem Blog, auf den die Seite inzwischen verweist, einige interessante Beiträge zum Thema.

3. Zanox Fundraising@
Bereits vor einigen Jahren hat Zanox, einer der größten Affiliatevermarkter, eigene Fundraisinglösungen entwickelt, mit der sich jeder ein Shoppingportal für den guten Zweck einrichten kann. Obwohl anfänglich hoffnungsvoll und u.a. mit der Unterstützung von Alfred Biolek gestartet, ist es auch mit diesem Ansatz nicht zu einem Durchbruch gekommen. Inzwischen scheint sich niemand mehr wirklich um das Produkt zu kümmern, was zum einen durch nicht mehr ganz zeitgemäßes Design deutlich wird, zum anderen aber durch die wieder rückläufige Anzahl von Partnershops.

Auch wenn Helpedia nicht vorhat sich selbst in ein Shoppingportal zu verwandeln, so finden wir den Ansatz doch sehr spannend und haben uns inzwischen einen eigenen Fundraisingshop eingerichtet. Diesen könnt Ihr entweder über den Banner oben, den Shop-Verweis im Footer, oder direkt über http://shop.helpedia.org erreichen. Dort ist es möglich bei hunderten verschiedener Internetshops einzukaufen, wo man vom Buch, über den Handyvertrag bis zur Urlaubsreise wirklich alles bekommt, was das Shoppingherz begehrt und gleichzeitig eine Spende für Helpedia generieren kann. Letzteres ist übrigens mit keinerlei Mehrkosten oder sonst irgendeinem Haken verbunden. Unter den Shops befinden sich auch so namenhafte Player wie Amazon, Expedia, Air-Berlin, E-Plus, Otto… die teilweise über 20% des Einkaufspreises an eine gemeinnützige Organisation, in diesem Falle Helpedia, weiterleiten. Ich selber habe darüber kürzlich ein Spiegel-Abo für einen Bekannten bestellt und dadurch eine 20€ Spende an Helpedia ausgelöst. Wie gesagt, ohne jegliche Zusatzkosten - man bezahlt nicht mehr, als wenn man direkt auf die Seite geht. Die obligatorischen Prämie für die Vermittlung des Abonnements, in diesem Falle schlappen 85€, gab’s natürlich trotzdem. Falls Ihr also demnächst mal online einkaufen geht, dann denkt doch bitte an uns! ;-)

Nachtrag: Das Amazon gerade (mal wieder) aus dem Funraising-Verkausplattform ausgestiegen ist, kann ich allen die sich für diesen Shop interessieren folgenden Link ans Herz legen: http://amazon.helpedia.org. Alternativ ist im Footer (ganz unten) auch ein entsprechenden Link zu finden

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