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Helpedia-News vom 9.-19. Mai 2008

Hier das Spannendste, was wir in den letzten Tagen im Internet von und über den gemeinnützigen Sektor gefunden haben (tagesaktuelle Links gibt’s rechts in der Sidebar):

Egotrips ins Elend
Florian Töpfl schreibt im Süddeutsche Zeitung Magazin, dass viele junge Menschen die in Entwicklungsländern als Freiwillige arbeiten in erster Linie sich selbst und ihrer Karriere nützen, nicht aber den Armen. Das mag auf kurze Sich sogar stimmen, doch muss man meiner Meinung nach eine solche Erfahrung in erster Linie als Bildungsinvestition sehen. Wenn der deutsche Etat für Entwicklungszusammenarbeit jemals auf das seit Jahrzehnten versprochene Niveau angehoben werden sollte, woher sollen denn dann die ganzen Experten kommen? Abgesehen davon ist auch nicht zu unterschätzen, was derartige Erlebnisse mit einem jungen Menschen “anrichten” können. Ohne meine “Freiwilligendienste” (Praktika) in Bangladesch und Co., wäre ich nach dem Studium wohl kaum in der Entwicklungszusammenarbeit gelandet und hätte auch Helpedia nicht gegründet (via Alles-was-gerecht-ist).

Wir werden erstmal keine Provisionen zahlen
UNICEF (www.unicef.de) wird vorerst darauf verzichten Fundraiser auf Provisionsbasis zu bezahlen. Ach, wenn sich die Medien doch genauso kritisch auf die Effektivität der Arbeit von UNICEF gestützt hätten, wie auf deren Bezahlungsmodelle… (via Menschenfischer).

Freuen Sie sich über steigende Lebensmittelpreise?
Nein, die Deutsche-Bank schon, wie sie in dieser äußerst geschmacklosen Werbung verkündet. Man muss halt auch mal die Chancen sehen…

Emergency assistance for donors (englisch)
Die Jungs von Give Well schreiben über das Problem vor dem momentan jede steht, die für die Menschen in China oder Myanmar/Burma spenden möchte: Welcher Organisation soll ich mein Geld zukommen lassen? Die Listen, die momentan umgehen beschränken sich in den USA wie in Deutschland auf die üblichen Verdächtigen, wobei man bestenfalls noch versucht die offensichtlich schwarzen Schafe auszusieben, keinesfalls aber aktiv nach den Besten sucht. Quintessenz: “… donors need emeregncy help.”

Poor Children of The World No Longer Will Have To Struggle With Linux
Den so genannten 100 Dollar Laptop gibt’s künftig auch mit Windows und Michael Arrington ist nicht begeistert. Sicherlich auch ein Grund dafür, dass inzwischen diverse leitende Angestellte dem Projekt den Rücken kehren.

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