Immer wieder wurde ich nach den Motiven für die Gründung von Helpedia gefragt. Neben eher Abstraktem und Persönlichem habe ich auch immer wieder erwähnt, dass man die Vielzahl der (potentiell) engagierten Menschen mit Hilfe des Internets noch deutlich besser unterstützen könnte und sollte. Diese, zugegeben etwas schwammige, Formulierung soll im Folgenden mit ein paar Fakten unterfüttert werden.
Fangen wir mal damit an, dass es hierzulande über 150.000 gemeinnützig anerkannte Vereine in den Bereichen Umwelt, Kultur und Wohlfahrt, mehr als 15.000 nicht-kirchliche Stiftungen sowie zahlreiche gemeinnützige GmbHs und AGs gibt. Um Missverständnissen vorzubeugen sei nochmals gesagt, dass Sportvereine hier bereits raus gerechnet worden sind, und beispielsweise das Bayerische Rote Kreuz (www.brk.de) mitsamt seinen unzähligen Kreis- und Bezirksverbänden in dieser Statistik lediglich ein Mal gezählt wurde.
Auch bezüglich ehrenamtlichen Engagements kann mit großen Zahlen, genauer gesagt mit mehr als 23 Millionen freiwillig engagierten Menschen, aufgewartet werden und mit dem Deutschen Caritasverband und dessen ca. 500.000 hauptamtlichen Beschäftigten stellt der sogenannte 3. Sektor sogar den größten nicht staatlichen Arbeitgeber des Landes.
Zu den jährlichen Spenden liegen aufgrund mangelnder Offenlegungspflichten und fehlender Transparenz in Deutschland keine offiziellen Zahlen vor, aber wissenschaftliche Erhebungen gehen von ca. 26 Millionen PrivatspenderInnen aus, die ein jährliches Spendenvolumen zwischen € 2,8 und 5,2 Milliarden erreichen.
Diese Zahlen mögen jetzt erstmal imposant klingen, sind aber weder im internationalen Vergleich, noch im Verhältnis zu den in Deutschland steckenden Potentialen sonderlich beeindruckend. Beginnen wir mal mit der Mär vom Spendenweltmeister. Keine Ahnung wer diese Behauptung mit welcher Begründung jemals in die Welt (vorsicht, Linkwitz ;-) gesetzt hat, aber mit der Realität hat das leider nicht viel zu tun. So liegt der Anteil der SpenderInnen an der Gesamtbevölkerung in den Niederlanden, Schweden und Norwegen um fast 40% und in Großbritannien immer noch 20% höher als in Deutschland. In den USA übersteigt die Pro-Kopf-Spende die der Deutschen sogar um ein vielfaches.

Auch im Bereich der ehrenamtlichen Tätigkeiten herrscht in Deutschland ein enormes Wachstumspotential, wobei hier gar kein internationaler Vergleich bemüht werden muss. Obwohl bereits 36% der Bevölkerung ein Ehrenamt innehat, könnten sich weitere 32% vorstellen, ebenfalls tätig zu werden. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen liegt diese Quote sogar noch höher. Der Grund ist hierbei insbesondere in fehlenden Informationen zu suchen. Laut einer Umfrage des Familienministeriums war der meistgenannte Wunsch im Bereich Bürgerengagement “bessere Information und Beratung”.












Soweit, so praktisch, was mich in letzter Zeit aber zusehends verwirrt hat, waren die täglichen Schwankungen der Abonnementzahlen. Hatten wir am einen Tag noch 27 LeserInnen, so waren es am nächsten auf einmal nur noch 19 und am darauf folgenden dann wieder 24. Wohlgemerkt ohne dass wir einen neuen Artikel veröffentlicht hatten. Sollte sich wirklich ein Großteil unser LeserInnen nach einem “Probeabo” wieder von uns verabschieden, nur um dann am nächsten Tag aufs Neue zu “bestellen”? Da das Abonnement natürlich nichts kostet und auch nicht mit Werbegeschenken versüßt wird erschien mir dies eine höchst unwahrscheinliche Möglichkeit. Auf der Suche nach anderen Erklärungen konnte ich auf der Feedburner-Website selbst nichts finden, wurde aber per Google auf diesen 
Für die praktischen Belange gemeinnütziger Organisationen gab die Veranstaltung dann auch erwartungsgemäß wenig her. Dafür war es aber im interessant zu beobachten, wie wenig sich bisher ein festes Begriffsverständnis von CSR bei den Teilnehmern geformt hatte. Die Bedeutungszuweisungen schwankten von strategischem Marketinginstrument, über eine integrale Geschäftsphilosophie und -strategie, hin zu einem unternehmerischen Maßnahmenbündel zur Begegnung des Klimawandels. Die prominente Besetzung des Gipfels brachte es mit sich, dass von politischer Seite besonders oft an das nationale Ehrgefühl der Unternehmen appelliert wurde, während umgekehrt die Unternehmen ihre regionale Heimatverbundenheit in den verblüffendsten Tönen priesen. Ging es um konkrete Inhalte verlor CSR plötzlich viel von seinem karitativen Charakter. Stattdessen wurde auffällig oft CSR als ein bestimmender Wettbewerbsvorteil und zentraler Standortfaktor tituliert, der Deutschland zum Nachhaltigkeitsweltmeister werden lasse und damit China auch in Zukunft in seine Schranken verweise. Durch die Bedeutungsdichte des CSR-Begriffs (immer auch gern in Verbindung mit den Adjektiven nachhaltig und innovativ gebraucht) dämmerte es einem endlich, warum die Veranstaltung von dem (mir bisher gänzlich unbekannten) Verlagshaus Helios Media veranstaltet wurde: “CSR ist über weite Strecken ein Schlaraffenland der PR-Branche.”, brachte es Dr. Wilhelm Herlyn, Chefredakteur der Deutschen Presseagentur zum Ausdruck.
Ich muss gestehen nach wie vor meine Schwierigkeiten damit zu haben, in die oft pauschale Verurteilung einzustimmen. Über den Vorwurf, der bisher in der Öffentlichkeit das größte Medienecho erfahren hat, nämlich die Tatsache, dass der UNICEF-Vorstand es sich herausgenommen hat, externen Beratern zumindest teilweise marktübliche Gehälter zu zahlen, habe ich ja 







