Mit leichter Verspätung hier nun ein paar Worte zum Weltbevölkerungstag (11. Juli). An selbigem wurde ich mal wieder von verschiedenen Seiten mit der These belästigt, dass es auf unserem geliebten Planeten angeblich bald eng würde. Vorne mit dabei die Bild-Zeitung, welche unter der Schlagzeile “Wie viele Menschen verträgt unsere Erde?” wenig hoffnungsvolle Töne anschlägt. Während man aber beim Springer-Verlag, zumindest im Artikel selber, eine durchaus differenzierte Betrachtung an den Tag legt, muss man nicht lange suchen um “klarere” Worte zu finden. Als Beispiel sei hier der ehemalige Herausgeber von Capital und Impulse, Johannes Gross, zitiert: “Der Ruin des Planeten wäre selbst dann unvermeidlich, wenn die Erde ein Garten der politischen und ökologischen Vernunft werden. Die Erde ist nicht für fünf Milliarden Menschen gebaut.”
Um hier keinen falschen Eindruck zu erwecken, sei gesagt, dass ich mir durchaus bewusst bin, dass gerade im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit eine starkes Bevölkerungawachstum vieles nicht gerade einfacher macht. Dennoch halte ich zum einen Thesen wie die von Herrn Gross, für schlicht falsch (aktuell leben ca. 6,7 Milliarden Menschen auf der Erde), zum anderen kann ich mich nach wie vor nicht mit dem Wort “Überbevölkerung” anfreunden. Obwohl ich sonst durchaus in der Lage bin, Dinge abstrakt zu betrachten, fällt es mir bei besagter Phrase einfach schwer, mir die Frage zu verkneifen, wer denn jetzt genau zu viel sei (am besten inkl. Name, Anschrift und Telefonnummer). Wenn man hier aber weiter denkt, dann kommt man schnell auf die Einwohner westlich geprägten Industrieländer (wir), deren Lebenswandel zwar offensichtlich zur Nachahmung einlädt, aber in der Tat wenig nachhaltig anmutet. Anstatt jedoch ernsthaft darüber nachzudenken, einen wirklich zukunftsfähigen Lebensstil zu entwickeln und somit jedem Menschen die Möglichkeit zu geben, eine wirkliche Bereicherung für die Welt zu sein, wird im Zweifelsfall lieber darüber lamentiert, dass die Menschen in den Entwicklungsländern zu viel “schnackseln“.
Ohne auf die, in diesem Zusammenhang schizophren anmutende, Diskussion über rückläufige Geburtenraten einzugehen, will ich diesen Artikel lieber damit beenden, mich der Worte Mutter Teresas anzuschlieen. Für sie macht die Aussage, es gäbe zu viele Kinder auf der Welt, ähnlich wenig Sinn, wie die Behauptung, es gäbe zu viele Sterne am Himmel oder Blumen auf dem Feld.












Wie 
Nachdem ich mich ja schon mal kritisch mit der 






