Helpedia unterstützen!

Archiv für März 2008

Helpedia in der Presse!
30.3.2008, 14:09 Uhr

Nachdem wir vor ca. 2 Wochen damit begonnen haben, die “frohe Botschaft” über den Beta-Start von Helpedia in die Welt zu tragen, haben zu unserer großen Freude schon diverse Medien unsere Geschichte aufgegriffen. Nach einer ersten Erwähnung im Fundraiser-Magazin sind wir in den letzten Tagen vor allem online aufgefallen. Stolz wie wir sind, können wir uns nicht verkneifen hier einige der Quellen zu benennen, die uns besonders viele Besucher zugeführt haben (daran bemisst sich auch die Reihenfolge):

1. Jetzt.de
In einem, wie meine Freundin befand „süßen“, Artikel wird sich insbesondere über meine Person ausgelassen:
Helpedia auf Jetzt.de

2. Golem.de
Auch auf der laut Helpedia-Team-Mitglied Witold “besten it-seite” wird über uns berichtet:
Helpedia auf Golem.de

3. Chip.de
Dieser, ebenfalls nicht ganz unbekannte, Onlineauftritt schreibt auch über Helpedia:
Helpedia auf Chip.de

4. derStandard.at
Sogar in einem der renommiertesten österreichischen Presseorgane finden wir Erwähnung:
Helpedia auf derstandard.at

5. Mister-Wong
Ok, Deutschlands bekanntester Social-Bookmarking Service hat nicht wirklich über uns geschrieben, aber dort auf der Startseite aufzutauchen hat uns natürlich trotzdem gefreut:
Helpedia auf derstandard.at

6. Sg.hu
Was soll ich sagen, hier sind wir überfragt! Wie wir es geschafft haben auf dieser, scheinbar nicht ganz kleinen, ungarischen Tech-Seite aufzutauchen, ist uns selbst ein Rätsel, hat aber schon zu der Bitte geführt, Helpedia doch schnellstmöglich für besagtes Land aufzubereiten… Falls übrigens jemand des Ungarischen mächtig ist, würden wir uns über eine kleine Zusammenfassung, was denn dort geschrieben wurde, sehr freuen ;-):
Helpedia auf sg.hu

Wie oben bereits angedeutet, haben die aufgeführten Erwähnungen sowie ein paar weitere Hinweise natürlich auch zu einem erfreulichem Anstieg der Besucherzahlen geführt, und so konnten wir letzten Donnerstag erstmals über 2.000 unabhängige BesucherInnen (unique visitors) auf unserer Seite begrüßen (zumindest gemäß interner log files, laut Google-Analytics lagen wir knapp darunter). Das ganze dürfte sich hoffentlich auch langfristig positiv auswirken, da neben den entstandenen Kontakten und zahlreichen Neuanmeldungen von Organisationen auch ein paar sehr wertvolle Links (hoher Pagerank) dabei waren, die unserem Googleranking gut tun sollten. In der Hoffnung auch weiterhin Erwähnung in der Öffentlichkeit zu finden haben wir übrigens eiligst diese Presseseite aus dem Boden gestampft.

Auf jeden Fall an dieser Stelle noch mal 1.000 Dank an Simon, der weitgehend dafür verantwortlich war, dass die oben aufgeführten Medien über uns berichtet haben.

Helpedia als Informationsquelle für potentielle Großspender und -sponsoren
28.3.2008, 13:31 Uhr

Gestern wurde ich auf eine interessante Möglichkeit Helpedia zu nutzen aufmerksam gemacht, die ich zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht erwartet hatte. Eine Mitarbeiterin einer großen, internationalen Hotelkette kontaktierte mich, da sie Helpedia genutzt hat um sich über Organisationen zu informieren, die man im Rahmen einer neuen Kampagne unterstützen könnte. Konkret fragte sie mich, inwiefern eine Verfeinerung der Suchkriterien möglich sei, um z.B. auch zwischen regional und überregional tätigen Organisationen zu unterscheiden. Leider können wir damit noch nicht aufwarten, aber natürlich werden wir die Idee aufgreifen. Wäre es uns bei Helpedia doch ein Fest, wenn wir mit unserer Plattform Organisationen helfen könnten, von potentiellen Großspendern- bzw. -sponsoren gefunden und wenn möglich auch gefördert zu werden.

Der gemeinnützige Sektor in Deutschland
26.3.2008, 21:09 Uhr

Immer wieder wurde ich nach den Motiven für die Gründung von Helpedia gefragt. Neben eher Abstraktem und Persönlichem habe ich auch immer wieder erwähnt, dass man die Vielzahl der (potentiell) engagierten Menschen mit Hilfe des Internets noch deutlich besser unterstützen könnte und sollte. Diese, zugegeben etwas schwammige, Formulierung soll im Folgenden mit ein paar Fakten unterfüttert werden.

Fangen wir mal damit an, dass es hierzulande über 150.000 gemeinnützig anerkannte Vereine in den Bereichen Umwelt, Kultur und Wohlfahrt, mehr als 15.000 nicht-kirchliche Stiftungen sowie zahlreiche gemeinnützige GmbHs und AGs gibt. Um Missverständnissen vorzubeugen sei nochmals gesagt, dass Sportvereine hier bereits raus gerechnet worden sind, und beispielsweise das Bayerische Rote Kreuz (www.brk.de) mitsamt seinen unzähligen Kreis- und Bezirksverbänden in dieser Statistik lediglich ein Mal gezählt wurde.

Auch bezüglich ehrenamtlichen Engagements kann mit großen Zahlen, genauer gesagt mit mehr als 23 Millionen freiwillig engagierten Menschen, aufgewartet werden und mit dem Deutschen Caritasverband und dessen ca. 500.000 hauptamtlichen Beschäftigten stellt der sogenannte 3. Sektor sogar den größten nicht staatlichen Arbeitgeber des Landes.

Zu den jährlichen Spenden liegen aufgrund mangelnder Offenlegungspflichten und fehlender Transparenz in Deutschland keine offiziellen Zahlen vor, aber wissenschaftliche Erhebungen gehen von ca. 26 Millionen PrivatspenderInnen aus, die ein jährliches Spendenvolumen zwischen € 2,8 und 5,2 Milliarden erreichen.

Diese Zahlen mögen jetzt erstmal imposant klingen, sind aber weder im internationalen Vergleich, noch im Verhältnis zu den in Deutschland steckenden Potentialen sonderlich beeindruckend. Beginnen wir mal mit der Mär vom Spendenweltmeister. Keine Ahnung wer diese Behauptung mit welcher Begründung jemals in die Welt (vorsicht, Linkwitz ;-) gesetzt hat, aber mit der Realität hat das leider nicht viel zu tun. So liegt der Anteil der SpenderInnen an der Gesamtbevölkerung in den Niederlanden, Schweden und Norwegen um fast 40% und in Großbritannien immer noch 20% höher als in Deutschland. In den USA übersteigt die Pro-Kopf-Spende die der Deutschen sogar um ein vielfaches.

Freiwilligensurvey

Auch im Bereich der ehrenamtlichen Tätigkeiten herrscht in Deutschland ein enormes Wachstumspotential, wobei hier gar kein internationaler Vergleich bemüht werden muss. Obwohl bereits 36% der Bevölkerung ein Ehrenamt innehat, könnten sich weitere 32% vorstellen, ebenfalls tätig zu werden. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen liegt diese Quote sogar noch höher. Der Grund ist hierbei insbesondere in fehlenden Informationen zu suchen. Laut einer Umfrage des Familienministeriums war der meistgenannte Wunsch im Bereich Bürgerengagement “bessere Information und Beratung”.

(more…)

Was und wie zählt Feedburner!?
24.3.2008, 21:29 Uhr

Um nachvollziehen zu können, ob der Helpedia-Blog neben den eigentlichen Besuchern auf der Seite, die wir per Google-Analytics erfassen, auch per Email- oder Feedreaderabonnement gelesen wird, habe ich uns einen Account bei Feedburner eingerichtet. Mit diesem praktischen Tool bekommt man nicht nur die Zahl der AbonnentInnen tagesaktuell geliefert, sondern kann diese mit dem sogenannten FeedCount auch auf seinem Blog präsentieren (siehe rechte Menüleiste unter “Archiv”).

FeedcounterSoweit, so praktisch, was mich in letzter Zeit aber zusehends verwirrt hat, waren die täglichen Schwankungen der Abonnementzahlen. Hatten wir am einen Tag noch 27 LeserInnen, so waren es am nächsten auf einmal nur noch 19 und am darauf folgenden dann wieder 24. Wohlgemerkt ohne dass wir einen neuen Artikel veröffentlicht hatten. Sollte sich wirklich ein Großteil unser LeserInnen nach einem “Probeabo” wieder von uns verabschieden, nur um dann am nächsten Tag aufs Neue zu “bestellen”? Da das Abonnement natürlich nichts kostet und auch nicht mit Werbegeschenken versüßt wird erschien mir dies eine höchst unwahrscheinliche Möglichkeit. Auf der Suche nach anderen Erklärungen konnte ich auf der Feedburner-Website selbst nichts finden, wurde aber per Google auf diesen Blogartikel aufmerksam. Als dem guten Darren Rowse immer wieder von seinen Lesern mit der auch von mir aufgeworfenen Frage konfrontiert wurde, entschloss er sich mal direkt bei Rick Klau (Vice President von Feedburner) nachzufragen. In Kurzform besteht die Erklärung darin, dass Feedreader, die nicht webbasiert sind, sondern auf dem Computer installiert werden, nur dann gezählt werden, wenn das Programm an einem bestimmten Tag auch aufgerufen wurde. In Kombination mit der Tatsache, dass der FeedCounter auch immer nur die Zahlen vom Vortag präsentiert erklärt dies auch, warum die Zahl der Abonnements an Montagen immer zurückzugehen scheint. Scheinbar gibt es wirklich noch Menschen die am Sonntag besseres zutun haben als auf Ihrem Computer nach den neusten Einträgen auf dem Helpedia-Blog zu suchen. Sad but true… ;-)

Alternative Spendemethoden: “Webmiles für eine gute Sache”
20.3.2008, 16:47 Uhr

Neulich wurde ich in einem Brief informiert, dass ich “Webmiles” gesammelt hätte. Eigentlich stehe ich dem Sammeln von Rabatt- und Bonuspunkten eher skeptisch gegenüber, aber vor Jahren hatte ich wohl in einem schwachen Moment das Kästchen angekreuzt, das mich nun Webmiles sammeln lässt.

WebmilesNun gut, dachte ich, dann schaue ich mal nach, was ich für meine Punkte erhalten kann, wenn mein Konsumverhalten schon ausgewertet wird. Nach einem kurzen Blick auf die Broschüre stellte sich bei mir jedoch ein Gefühl von Ernüchterung ein. Selbst für die vorletzten Prämien (einen Kinogutschein oder einen Knuddelbären) brauchte ich ein Fünffaches von den Punkten, die ich in 3 Jahren angesammelt hatte. (ich gebe zu, mein Konsumverhalten ist nicht gerade “vorbildlich” um für Wirtschaftswachstum zu sorgen).

Ein wirkliches Interesse an den Prämien hatte ich nicht. Kurz bevor ich besagte Broschüre in den Papierkorb werfen wollte, erkannte ich jedoch, dass auch die Möglichkeit besteht, seine Punkte zu spenden.

Folgende versteckte Zeilen besagten folgendes:

“[…] oder spenden Sie Ihre Webmiles für einen guten Zweck [...] wir unterstützen den Sonnenhof der Björn-Schulz-Stiftung, ein liebevoller Ort für schwerkranke Kinder in Berlin-
Niederschönhausen”

In der Broschüre war die Björn-Schulz-Stiftung (www.bjoern-schulz-stiftung.de) als “Prämie” auf den letzten Platz gerückt und von mir fast übersehen worden. Leider war auch nicht erkennbar, was genau die Björn-Schulz-Stiftung davon hat, wenn ich meine 1500 Webmiles an sie spende.

Nach einem Telefonat mit dem zuständigen Spezialisten für “Webmiles” erhielt ich etwas mehr Klarheit.
Meine Frage, ob die Stiftung eine Geldauszahlung erhalten würde, oder ob diese nur die Webmiles bekommt, damit sie sich eine der Prämien leisten kann (den Kuschelbären oder das TV-Spielfilm-Abo), wurde zu meiner Zufriedenheit beantwortet:

“Ja die Stiftung erhält eine Geldauszahlung.” Das ist doch mal eine klare Aussage.

Auf meine Folgefrage “Ja und wie viel ist das denn?” Bekam ich leider keine konkrete Antwort.
So um die 20 € wären es wohl, wurde mir dann mitgeteilt. Auf meine weitere Nachfrage warum er denn nicht beantworten könne, wie viel denn nun gespendet würde, wurde ich auf die “Webmiles” Homepage verwiesen. Dort konnte ich auch nicht fündig werden und nur weitere Prämien wie z.B. Klingeltöne für Mobiltelefone entdecken.

So viel zum Thema Transparenz und Spenden, dachte ich mir und ließ meine Nachforschungen erst einmal auf sich beruhen.

Aber ich will gar nicht meckern, denn ich spendete meine 1500 Webmiles, was meiner Meinung auch die einzige sinnvolle Verwendung dieser Punkte darstellt.

Also wenn jemand Webmiles sammelt, dann sollte sich derjenige doch mal überlegen, ob er nicht seine Punkte spendet.

Das ist doch sicherlich besser als ein halbes Jahr eine Fernsehzeitung zu bekommen, oder?

Inspirierende Zitate:
18.3.2008, 18:10 Uhr

Ich bin in den letzten Jahren in Emailsignaturen, auf Postkarten, Webseiten oder T-Shirts immer wieder über mehr oder minder inspirierende Zitate gestolpert, welche die LeserIn offensichtlich dazu animieren sollten sich für eine besser Welt einzusetzen. Tja, was soll ich sagen, für das ein oder andere habe ich mich in der Tat begeistern können und daher habe ich hier mal eine kleine Liste meiner Lieblingszitate für Weltverbesserer erstellt. Da ich mich auch für Eure Favoriten interessiere wäre ich Euch dankbar, wenn Ihr an der Abstimmung teilnehmen würdet (einfach anklicken).


Ergebnisse anzeigen

Sollte Euer Lieblingszitat nicht dabei sein, dann schreibt es mir einfach per Kommentar, ich werde es dann baldmöglichst einbauen.

Helpedia im Fundraiser-Magazin
17.3.2008, 21:06 Uhr

Wie mir der gute Herr Daberstiel vor ein paar Tagen mitgeteilt hat, ist in der aktuellen Ausgabe des Fundraiser-Magazins auch ein kurzer Artikel über Helpedia zu lesen. Inzwischen ist besagtes Exemplar bei uns eingetroffen, und wir freuen uns natürlich sehr über diesen, wie wir finden, gelungen Beginn unserer Pressearbeit.

bol

Wie der/m aufmerksamen LeserIn übrigens nicht entgangen sein dürfte, sind wir nicht die einzigen, die in besagtem Artikel erwähnt werden, sondern teilen uns den Platz mit Betterplace. Dieses ebenfalls sehr spannende Projekt ist übrigens auch in Berlin beheimatet und laut Gründer Till Behnke wird von denen ebenfalls jemand beim Socialcamp dabei sein, es dürfte also spannend werden…

Wie China zu seinem Olympialogo kam…
17.3.2008, 14:07 Uhr

bol

Dazu fällt mir auch nichts mehr ein, außer vielleicht auf diese Artikel von Spiegel-Online bzw. der FAZ zu verweisen, die über die neusten Vorfälle aus dem Reich der Mitte bzw. Tibet informieren.

Wer selbst etwas unternehmen will, der/m seien auf die Schnelle die Organisationen Amnesty International (www.amnesty.de), Reporter ohne Grenzen (www.reporter-ohne-grenzen.de) oder die Tibet Inititiative Deutschland (www.tibet-initiative.de) empfohlen.

Via Werbeblogger.

Bürogemeinschaft für Weltverbesserer!
16.3.2008, 21:37 Uhr

Self-Logo In der Hoffnung, dass mir Wiebke und Frauke diesen zugegeben wenig trendigen, dafür aber leicht verständlichen Titel verzeihen, will ich hier auf das selfHUB (www.self-germany.de) in Berlin-Kreuzberg aufmerksam machen. Es handelt es sich dabei um eine Mischung aus Gründerzentrum, Bibliothek, Lounge und Internetcafé in Kombination mit flexibel zu mietenden Einzel-und Gemeinschaftsbüros. Klarer Unterschied zu bestehenden Angeboten ist die Zielgruppe, welche sich neben gemeinnützigen Organisationen und Initiativen auch aus Unternehmen, die wirtschaftlichen Erfolg mit sinnstiftender Arbeit verbinden wollen, zusammensetzt. Der selfHUB ist dabei Teil eines internationalen Netzwerkes von Zentren für gesellschaftliche Innovation in London, Bristol, Brüssel, Rotterdam, Amsterdam, Madrid, Sao Paulo und bald wahrscheinlich noch mehr Städten in der ganzen Welt.

Besonders interessant scheint mir die Möglichkeit, dass man das selfHUB wirklich sehr flexibel nutzen kann. Neben einem oder mehreren Vollzeitarbeitsplätzen kann man auch lediglich eine Geschäftsadresse mieten sowie auf verschiedenen Zwischenformen von 5 – 100 Stunden im Monat zurückgreifen. Um Telefon, Internet, Fax, Kopierer… muss man sich dabei nicht kümmern und kann auch Küche, Lounge sowie Seminar und Besprechungsräume nutzen. Meiner einer hat auf der Eröffnungsveranstaltung im Januar jedenfalls einen so positiven Eindruck gewonnen, dass ich mich sehr darüber freue, dass das Socialcamp in diesen Räumlichkeiten stattfinden wird und, je nach weiterer Entwicklung, vielleicht auch Helpedia selbst seinen Sitz eines Tages ins selfHUB verlegen wird.

self-germany

Jeder/m, dessen Interesse ich wecken konnte, sei unbedingt das kostenlose Schnupperarbeiten empfohlen, welches jeweils am letzten Donnerstag im Monat zwischen 14-19 Uhr angeboten wird. Für darüber hinausgehende Begeisterung könnte dann vielleicht sogar eins der 2 zurzeit angebotenen Praktika im selfHUB interessant sein, werden doch gerade VorstandsassistentInnen im Marketing/Hosting und Fundraising/Finanzen gesucht.

Socialcamp - Erste Reaktionen und offene Fragen
14.3.2008, 22:46 Uhr

Nachdem wir vor ziemlich genau 2 Wochen zum ersten Mal über das geplante Socialcamp geschrieben haben, wollen wir hier nun ein wenig über die bisherigen Reaktionen und den aktuellen Stand berichten.

In Kurzform kann man sagen, dass das Feedback bislang sehr positiv war. Zum einen wurden wir in verschiedenen Blogs erwähnt (u.a. Nonprofits-vernetzt.de, socialstartup.de und deutsche-startups.de ), zum anderen wurde aber auch per Email oder gar im persönlichen Gespräch Interesse an besagter Veranstaltung geäußert. Besonders gefreut hat uns natürlich das Angebot von Raul Krauthausen (u.a. SOZIALHELDEN) und Markus Beckedahl (u.a. netzpolitik.org), uns auch aktiv bei den Vorbereitungen zu unterstützen.

Socialcamp-logo

Falls sich sonst noch jemand berufen fühlt sich einzubringen, so stehen unsere Türen bzw. Postfächer auch weiterhin offen. Insbesondere Tipps bezüglich möglicher Sponsoren wären höchst willkommen. Damit sind wir auch schon bei der aktuellen Hauptbaustelle. Wir haben gerade damit angefangen, erste in Frage kommende Finanziers anzugehen, befinden uns aber parallel auch in der Diskussion, ob es eine Teilnahmegebühr geben sollte. Für einen solchen Beitrag von ca. 20 € würde zum einen sprechen, dass so zumindest die Grundkosten, insbesondere Speis und Trank, gedeckt wären. Somit bestünde kein Risiko, die ganze Sache noch im letzten Moment aufgrund mangelnder Finanzen abblasen zu müssen. Zum anderen könnte man das von Barcamps bekannte Noshow-Phänomen (siehe u.a. hier) so weitgehend umgehen und auf Notlösungen wie z.B. eine 20% - 40%ige Überbuchung verzichten. Dagegen spricht natürlich, dass es zum einem dem Barcamp-Spirit entgegenlaufen würde (meine subjektive Wahrnehmung) und es den/die ein oder andere potentielle/n TeilnehmerIn abschrecken könnte, sei es aus rein pekuniären Gründen, sei es, weil man zwar gerne bereit ist, sein Wissen kostenlos zu teilen, dafür aber bitte nicht auch noch bezahlen will. Eine mögliche Zwischenlösung wäre es, zwar im Vorfeld eine Gebühr zu erheben, diese aber, abhängig vom Erfolg bei der Sponsorensuche, in ein Pfand umzuwandeln und bei Erscheinen auf dem Socialcamp zu erstatten.

Zuletzt sei noch gesagt, dass die eigentliche Anmeldeplattform u.a. aus den oben genannten Gründen noch nicht steht, aber zumindest die Domain www.socialcamp-berlin.org reserviert wurde, über die dann künftig alles laufen wird.


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