Helpedia unterstützen!

Archiv für Februar 2008

Socialcamp Berlin 14.-15. Juni 2008
29.2.2008, 12:24 Uhr

So, nun ist es endlich soweit! Nach zahlreichen Emails, diversen Treffen und einer Menge Diskussion steht nun endgültig fest, dass es im Sommer 2008 ein erstes Socialcamp in Berlin geben wird. Hier noch mal besten Dank an die ursprünglichen Ideengeber Stefan Evertz und Patrick Breitenbach.

Die Key Facts findest Du in der Präsentation, wobei auch hier noch mal auf den Termin (14. -15. Juni) hingewiesen sei. Mehr Infos bald auf diesem Blog, bei Frauke und hoffentlich noch anderswo. Die eigentliche Anmeldeplattform wird voraussichtlich Ende März auf einer gesonderten Seite online gehen. Bis dahin freuen wir uns natürlich über jede Art von Feedback, sei es hier im Blog, per Email, Xing, Facebook, Telefon…



Bis dahin empfehle ich ein Blick auf das Social Innovation Camp in London. Verfolgen einen sehr ähnlichen Ansatz.

P.S. Besten Dank an Bianca für das Logo!

UNICEF, das DZI und die Spendenbereitschaft der Deutschen
24.2.2008, 15:45 Uhr

Nachdem ich mich im Helpedia-Blog ja schon zum Fall UNICEF ausgelassen habe, hier nun ein paar Gedanken zu dem, was seither passiert ist.

Erst einmal kann sich besagte Organisation wohl glücklich schätzen, dass die Steueraffäre um Klaus Zumwinkel gerade noch rechtzeitig ans Licht kam, wurde der Herr doch schon als Favorit für die Nachfolge der ehemaligen UNICEF Vorsitzenden Heide Simonis gehandelt…

Interessanter sind aber sicherlich die Reaktionen der breiten Öffentlichkeit auf den “Skandal”. In einer vom Stern in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage haben erschreckende 27% der Befragten angegeben, in Zukunft weniger Geld für wohltätige Zwecke spenden zu wollen. Dass dann auch noch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) UNICEF (www.unicef.de) das Spendensiegel aberkannt hat, dürfte für weitere Verunsicherung im Sektor führen.

UNICEF-LogoIch muss gestehen nach wie vor meine Schwierigkeiten damit zu haben, in die oft pauschale Verurteilung einzustimmen. Über den Vorwurf, der bisher in der Öffentlichkeit das größte Medienecho erfahren hat, nämlich die Tatsache, dass der UNICEF-Vorstand es sich herausgenommen hat, externen Beratern zumindest teilweise marktübliche Gehälter zu zahlen, habe ich ja hier schon berichtet. Aus diesem Grund will ich mich nun auf die Kritik des DZI konzentrieren. Jene, das bekannte Spendensiegel vergebende Organisation, führt gegen UNICEF ins Feld, dass professionelle Fundraiser beauftragt und erfolgsabhängig bezahlt wurden. Dies war dann auch der Grund, der zur Aberkennung des Spendensiegels geführt hat, wobei die Details in der entsprechenden Pressemitteilung nachgelesen werden können.

Tja ja, das ist in der Tat schweres Geschütz, welches hier aufgefahren wird. Nicht auszudenken wo wir hinkämen, würde man auch in anderen Teilen der Gesellschaft dazu übergehen marktübliche und erfolgsabhängige Gehälter zu zahlen…

Na gut, bevor ich mich weiter auf das Glatteis der Ironie wage sei gesagt, dass es durchaus Gründe gibt, warum man FundraiserInnen nicht auf Provisionsbasis bezahlen sollte. Ein Grund ist sicherlich die Möglichkeit, dass man dadurch dazu verleitet werden könnte, Methoden zu verwenden, die zumindest langfristig eher zu mehr Skepsis und einer geringeren Spendenbereitschaft führen (ein Beispiel hierfür findet sich in diesem interessanten Artikel der WirtschaftsWoche). So oder so frage ich mich dennoch, ob die Art der Bezahlung von FundraiserInnen wirklich ein potentielles k.o.-Kriterium für Erlangung des Spendensiegels sein sollte (hier die einzelnen Kriterien im Detail). Die aus meiner Sicht einzig relevante Größe, die mich als potentieller Spender interessiert, wäre, wie viel Gutes pro Euro von der jeweiligen Organisation bewirkt wird – und nicht ob es eine erfolgsabhängige Vergütungen gibt bzw. ob sich die Gehaltsstruktur generell am öffentlichen Dienst orientiert (ein weiteres Kriterium des DZI). Natürlich lässt sich sowas deutlich schwerer berechnen und würde bis zu einem gewissen Grad auch immer subjektiv bleiben müssen, aber dennoch könnte die Aussagekraft der Ergebnisse meiner Meinung nach deutlich gesteigert werden.

Voraussetzung für ein solches Vorgehen ist allerdings eine größere Transparenz im gemeinnützigen Sektor als sie in Deutschland zurzeit noch vorherrscht. Diese zu erhöhen ist auch Ziel von Helpedia, und sobald wir unsere Testphase beendet haben, werden wir uns genau darauf konzentrieren. Vielleicht gelingt es uns ja, einen Beitrag zur Weiterentwicklung der bestehenden Evaluierungsmethoden zu leisten oder gar ganz neue anzuregen. Das halte ich auf jeden Fall für deutlich dringlicher, als den Entwicklungsausschuss des Bundestages darüber beraten zu lassen, ob das DZI UNICEF nicht hätte schon früher “auf die Schliche kommen müssen“.

Bis dahin freuen wir uns hier über jede Anregung oder auch jeden kritischen Kommentar.

P.S. Auf der Suche nach frei verwendbaren Bildern für diesen Artikel bin ich auf dieses Bild von Deco bzw. dem FC Barcelona gestoßen. Im Gegensatz zu “normalen” Vereinen bekommen die Katalanen für diese Art der Werbung kein Geld, sondern haben sich gar verpflichtet 0,7% ihrer jährlichen Einnahmen dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen zukommen zu lassen. Wenn das mal kein vorbildliches Verhalten ist… (mehr auf Wikipedia).

Plugins und Widgets auf dem Helpedia-Blog
22.2.2008, 1:06 Uhr

Da der Blog so langsam sowohl optisch als auch funktional die Form annimmt, die ich mir vorgestellt habe, dachte ich, es wäre mal an der Zeit, die zugrunde liegende Plattform sowie die verwendeten Plugins und Widgets vorzustellen.

Wie der /dem aufmerksamen LeserIn sicherlich nicht entgangen ist, läuft der Helpedia-Blog auf der Plattform Wordpress. Hierbei handelt es sich um freie Software, die insbesondere zum Betreiben von Blogs verwendet wird und die man hier kostenlos herunterladen kann. Das ganze wurde dann von unseren Programmierern noch in die eigentliche Helpedia-Seite eingebaut, wobei von einer 100% Integration abgesehen wurde. Nicht zuletzt aufgrund der verschiedenen Programmiersprachen (Ruby für Helpedia – PHP für Wordpress) wäre dies einfach unverhältnismäßig aufwendig, und ich denke, der aktuelle Kompromiss lässt kaum Wünsche offen. Zwar zeigt die Login-Leiste (oben rechts) auf dem Blog nicht den aktuellen Status an (einloggen kann man sich trotzdem) und auch zum Kommentieren auf dem Blog muss man seine Daten erneut eingeben, aber ich denke, damit kann man leben.

Kommen wir nun zu den eigentlichen Plugins:

1. Aksimet
Hierbei handelt es sich um das wohl meistverwendete Wordpress-Plugin, welches das Ziel hat, Spam-Kommentare abzuwehren. Wenn man bedenkt, dass ca. 90% aller Kommentare in diese Kategorie fallen, ist das sicherlich eine sinnvolle Sache.

2. Feedburner
Mit der Hilfe von Feedburner kann man noch einfacher RSS-Feeds zur Verfügung stellen (auch per Email) und sich außerdem jederzeit die aktuelle Zahl der Abonnenten anzeigen lassen.

3. WP-Highslide
Eigentlich eine alberne Spielerei, aber dennoch mein persönliches Lieblingsplugin. Dieses auf JavaScript basierende Tool ermöglicht es, kleine z.B. im Text eingebaute Bilder auf sehr ansehnliche Weise zu vergrößern.

4. Share This
Hierbei handelt es sich um den kleinen grünen Button unter jedem Artikel. Mit dessen Hilfe kann man ganz einfach Freunde oder Bekannte per Email auf den Beitrag aufmerksam machen oder ihn in einem Social-Bookmarking-Services veröffentlichen.

5. Edit Comments XT
Aufgrund eigener Erfahrungen mit fehlerhaft verfassten Kommentaren in anderen Blogs halte ich dieses Plugin für sehr nützlich, gibt es einem jedem doch für 30 Minuten die Möglichkeit, selbst geschriebene Kommentare zu bearbeiten.

6. Subscribe to comments
Durch dieses Plugin kann sich jede/r LeserIn per Email über neue Kommentare zu einem bestimmten Artikel per Email informieren lassen. Zugegeben lohnt sich das auf dem Helpedia-Blog bisher eher weniger, aber prinzipiell praktisch ist es alle mal, und vielleicht bringt die Zukunft ja noch kommentarlustigere LeserInnen.

7. Google Reader Widget
Ein weiteres, wie ich finde, großartiges Plugin, welches es per Text-Widget ermöglicht, in der Sidebar (die Leiste rechts) ausgewählte Artikel aus meinem RSS-Reader anzuzeigen. So kann ich beinah ohne zusätzlichen Aufwand alle LeserInnen daran teilhaben lasse, welche Artikel ich gerade für besonders interessant halte.

8. wpSEO
Dieses Widget soll einen dabei unterstützen, die eigenen Beiträge für Suchmaschinen noch besser aufzubereiten. Ob das wirklich einen Effekt hat, kann ich allerdings noch nicht sagen, da wir es selber erst seit sehr kurzer Zeit und auch nur eingeschränkt nutzen

9. Democracy
Dieses Widget haben wir zwar öffentlich noch gar nicht verwendet, aber auch jetzt schon bin ich sehr angetan, ermöglicht es einem doch auf sehr einfache Weise, Umfragen in einen Beitrag einzubauen. Mehr gibt’s hier demnächst auf dem Blog

Update: Jetzt ist es endlich zum einsatz gekommen. Mehr hier!

10. Gravatar
Tja, was soll ich sagen, habe es leider bisher nicht geschafft, das bekannte Gravatar-Plugin auf dem Helpedia-Blog zum Laufen zu bringen. Sollte es irgendwann doch klappen, dann könnte man neben jedem Kommentar ein kleines Bild der/s AutorIn sehen, zumindest wenn diese(r) bei besagtem Service angemeldet ist.

11. “Unser Blogteam” und “Was wir lesen”
Hierbei handelt es sich nicht um Plugins, sondern einfach um die in Wordpress eh schon vorhandenen Text-Widgets. Wem gefällt wie wir diese umgesetzt haben, der/m sei ein Blick in den Seitenquelltext empfohlen, wo die entsprechenden HTML/CSS-Codes einsehbar sein sollten

12. CO2-Kampagne
Nachdem ich mich hier für die Energiesparlampe und auch die CO2-Kampagne stark gemacht habe, wurde ich von eben dieser kontaktiert. Der gute Jarek Leszczynski schlug mir vor, ein mit Hilfe von widgetbox entwickeltes… Widget auf unseren Blog zu integrieren. Handelt sich im Endeffekt auch “nur” um einen etwas besseren Affiliate-Link, aber hey, für die gute Sache mache wir auf Helpedia doch gerne Werbung! Wenn Du also zu dem sinnvollen Entschluss kommen solltest Deine Wohnung/Haus mit diesen energie-, geld- und CO2-sparenden Leuchtmitteln auszustatten, dann empfehle ich diesen Link, oder einen Click auf das entsprechende Feld in der Sidebar dieses Blogs. Durch die schlanke Struktur der CO2-Kampagne bieten diese die Lampen zu besonders günstigen Preisen an und wenn Du über Helpedia gehst, dann gibts auch für uns noch eine kleine Spende (ohne Mehrkosten für Dich). Wenn das mal keine Win-win-win-Situation ist…

So weit – so gut, das war’s erstmal bezüglich Plugins. 1000 Dank auf jeden Fall an die entsprechenden Programmierer!

Wenn jemand einen Kommentar zu den hier vorgestellten oder gar Anregungen für weitere hat, dann immer her damit.

Inspirative Bücher: Fast nackt
20.2.2008, 1:09 Uhr

Leo ist Journalist beim Guardian und eigentlich ein ganz normaler Großstadtbewohner. Dies ändert sich zu dem Zeitpunkt, an dem er sich entscheidet, ein “ethisches Experiment” anzufangen.

Sein bisheriges Leben (das von unkritischem Konsum dominiert war) wird nach ethischen Gesichtspunkten hinterfragt und diesbezüglich abgeändert.

Seine Frau wird überredet, bei dem Projekt mitzumachen (mehr oder minder freiwillig) und auch seine kleine Tochter Esme zieht im Kampf für die gute Sache die “ethisch korrekte”, wiederverwendbare Windel an (oder besser gesagt, bekommt sie von den Eltern übergestülpt).

Leo Hickmanns Buch - Fast nacktAls Unterstützung greift er auf drei Berater zurück, die seine Lebensgewohnheiten beobachten und ihm Änderungsvorschläge unterbreiten. Stückweise nehmen die Berater Leos Leben auseinander und zeigen ihm, was für negative Auswirkungen seine bisherige Lebensweise auf die Umwelt hat, und wie er das ändern kann. Zu dem ganzen Thema hat er übrigens auch eine Kolumne verfasst und sein Experiment in dem Blog “Ethical Living” häppchenweise an die Öffentlichkeit getragen)

Bei den Änderungsversuchen setzt dann der Unterhaltungswert des Buches “Fast nackt” ein, welches eben diese beschreibt auf sehr ironische Weise beschreibt. Von wiederverwendbaren Windeln (die auslaufen), bis hin zum eigenen Wurmkompost schildert Leo seine Versuche, sich vorbildlich zu verhalten.

Es wird dargelegt, welche Überlegungen sich der Autor über biologische Putzmittel, Müllvermeidung und die ökologisch verträgliche Umgestaltung seines Hauses macht. Besonders amüsant erschienen mir seine rationalen Ideen zu einem alternativen Weihnachtsfest.

“Ganz gleich, unter welchem Blickwinkel Sie es betrachten, einen Baum abzuholzen, ihn hunderte von Kilometern zu transportieren, elektrische Lichter daran zu hängen und ihn drei Wochen später wegzuwerfen, ist ein wenig verrückt. Am besten wäre es wahrscheinlich, überhaupt keinen Baum zu haben und nur eine Topfpflanze zu dekorieren, aber irgendwie vermittelt das nicht den gleichen Zauber. (Mummy, Mummy, wann dürfen wir die Zimmerlinde schmücken? )” (S. 303)

Außerdem wollte er seiner Familie ein vegetarisches Weihnachtsessen verabreichen (anstelle des obligatorischen Truthahns). Aber am Ende siegt dann doch der traditionelle Baum und es gibt Biofleisch.

(more…)

Helpedia ist jetzt eine Marke!
17.2.2008, 19:02 Uhr

Helpedia's Urkunde des Patent- und MarkenamtsAls ich vor einigen Monaten diesen Blogbeitrag des baden-württembergischen Startups Spielerkabine gelesen hatte, begann auch ich mich zu sorgen, eines Tages von einem unterbeschäftigten oder einfach nur garstigen Juristen auf die Herausgabe der Domain Helpedia verklagt zu werden.

Da ich mich nicht ein weiteres Mal auf die erschreckend langwierige Suche nach einem gescheiten Namen machen wollte, dessen Domain noch zu haben ist, begann ich daher letzten Sommer mich mit Markenrecht auseinanderzusetzen. Ein leider nur höchst mäßig spannendes Thema…

Glücklicherweise hat das Deutsche Patent- und Markenamt eine für staatliche Stellen verhältnismäßig benutzerfreundliche Website, und zu meiner großen Freude war man dort auch bereit, mir telefonisch aussagekräftige Antworten auf meine Fragen zu geben (sogar ohne dass ich mich vorher ewig mit einem Computer unterhalten musste). Andererseits ist man in Jena nun auch nicht gerade in übertriebene Hektik verfallen, und so sind von dem Moment, an dem ich die Unterlagen eingereicht habe (27.08.2007), bis zum Tag der Eintragung (04.02.2008) durchaus ein paar Monate vergangen.

Anyway, inzwischen ist Helpedia als Wort-/Bildmarke in den Klassen 35, 38, 41 und 42 eingetragen und auch wenn die Sache theoretisch immer noch anfechtbar ist, so mache ich mir inzwischen keine Sorge mehr, demnächst über einen neuen Namen nachdenken zu müssen. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob es wirklich schon zu diesem frühen Zeitpunkt notwendig war, hierfür 400€ zu investieren, aber so haben wir zumindest eine hübsche Urkunde, die übrigens, wie die Jungs und Mädels von Woobby bereits erkannt haben, durchaus Erinnerung an die Bundesjugendspiele hervorruft…

Was kannst Du in 15 Sekunden tun?
14.2.2008, 12:52 Uhr

Erschreckend und definitiv nicht das Ende welches ich erwartet habe…

Ohne Frage gibt es auch hier 2 Seiten der “Medaille”, aber dies ist mit Sicherheit der falsche Weg um dem Konflikt einer sinnvollen Lösung zuzuführen.

Hier gehts zu Hintergrundinformationen von Spiegel-Online, der Tagesschau, der FAZ und Wikipedia.

Organisationen, die sich in der Region um Frieden bemühen, wären z.B. die Talat Alaiyan-Stiftung (www.talat-alaiyan.de), die Soziale HiIfsorganisation für die Palästinenser NAJDEH (www.najdeh.de) oder die al omri - Kinderhilfe Palästina (www.alomri-kinderhilfe.de).

Mehr Hilfsorganisationen findest Du in Helpedias NGO-Verzeichnis.

Update: Robert Basic hat gerade über den von gemeinsam von einem befreundeteten Paläsinenser und einem Israeli betriebenen Blog Life must go on in Gaza and Sderot geschrieben. Macht Hoffnung!

Helpedia Beta
12.2.2008, 16:42 Uhr

Wie bereits hier und da angedeutet, sind wir gerade dabei, Helpedia noch mal gründlich zu überarbeiten. Hierbei fließen sowohl die Erfahrungen aus unserer momentan laufenden Testphase sowie auch einige neue Ideen ein. Grundsätzlich neu aufgelegt wird die Startseite.

So schön wir die Google-Karte auch fanden, sie hat den Seitenaufbau einfach zu Helpedia Beta Screenshotlangsam gemacht. Außerdem waren wir nicht so erfolgreich darin den Ort der Zugriffsquelle zu lokalisieren, wie erhofft. Geplant war, dass jemand, der aus Duisburg auf die Seite zugreift, auch Duisburg auf der Karte sieht und somit schon einen ersten Eindruck erhält, welche Organisationen in seinem Umfeld tätig sind. Wenn die Herkunft des Zugriffs nicht identifiziert werden kann, so sollte eigentlich die Deutschlandkarte zu sehen sein. Letzteres wäre sicherlich auch noch akzeptabel gewesen, doch leider kam es immer wieder zu einer falschen Zuordnung. Wenn man z.B. von Berlin aus auf die Helpedia-Seite geht und dann einen Kartenausschnitt von Kassel präsentiert bekommt, so verwirrt das eher, als dass es zu einem Erkenntnisgewinn beiträgt. Da uns der lokale Bezug aber nach wie vor sehr wichtig ist, wird es auch in der nächsten Version von Helpedia eine Karte auf der Startseite geben. Hier wird es jedoch möglich sein, die gewünschte Region selbst auszuwählen.

Ein anderer wichtiger Punkt, auf den wir immer wieder angesprochen wurden, ist der, dass für die ErstbesucherIn oft nicht ganz klar ist, wofür Helpedia eigentlich gut sein soll (Blasphemie!!! ;-). Um hier für Klarheit zu sorgen, werden wir in Zukunft einige kleine Erklärungstexte anbieten. Sollte auch danach noch Informationsbedarf bestehen, so dienen besagte Texte gleichzeitig auch als Link zu einer ausführlicheren Beschreibungen der einzelnen Funktionen.

Was die neuen Ideen und weitere Verbesserungen angeht, so werde ich mich hierzu demnächst noch einmal auslassen. Der neugierigen LeserIn sei bis dahin ein Klick auf den Screenshot des aktuellen Entwicklungsstandes empfohlen, dem schon einiges zu entnehmen sein sollte. Wirklich online gehen wird das Ganze dann voraussichtlich in der nächsten Woche. Falls Du noch weitere Anregungen oder Verbesserungsvorschläge hast, dann lass sie uns wissen. Am besten im Helpedia-Forum oder einfach als Kommentar hier im Blog.

Einfach helfen: Faire Blumen zum Valentinstag!
11.2.2008, 12:10 Uhr

Flower Label ProgramOb der Valentinstag nun auf einen besonders lieben(den) Heiligen zurückgeht, oder von der Blumen- und Kartenindustrie erfunden wurde, sei einmal dahingestellt. Viele freuen sich über Blumen, das ganze Jahr über oder eben an diesem einen Tag. Jedenfalls freuen sich diejenigen, die sie geschenkt bekommen.

Erschreckender Weise ist die Produktion der duftenden Geschenke weniger erfreulich: Auf den Plantagen für Schnittblumen in Afrika und Lateinamerika arbeiten meist Frauen, die sich durch den Einsatz von Pestiziden ihre Gesundheit ruinieren - und das für extrem wenig Geld.

Um diesen Frauen zu helfen, haben Brot für die Welt (www.brot-fuer-die-welt.de), FIAN (www.fian.de) und terre des hommes (www.tdh.de) ein Programm ins Leben gerufen, das Flower Label Programm (www.fairflowers.de) oder einfach FLP. Plantagen können sich dem FLP anschließen und erhalten eine Label (siehe Bild). Blumenplantagen mit diesem Label garantieren:

  • Keine Diskriminierung von Frauen,
  • Festverträge und Mutterschutz,
  • Verbot von Kinderarbeit,
  • Gewerkschaftsfreiheit,
  • Gesundheits- und Arbeitsschutz,
  • Verbot hochgiftiger Pestizide

Wer also seiner Liebsten oder auch seinem Liebsten Blumen schenken möchte, kann sich auf www.fairflowes.de informieren, welcher Blumenladen in der Nähe Blumen von diesem Label führt. Damit wird wird Freude geschenkt - von den Produzentinnen bis zu den Beschenkten!!

Viel Valentinsfreude wünscht
Gesine

Helpedia auf der re:publica 08 in Berlin
10.2.2008, 23:39 Uhr

Um zu erklären worum es sich bei besagter Tagung handelt, zitiere ich hier mal ganz schnöde aus der entsprechenden Pressemitteilung:

“Zwischen Kultur, Medien, Politik und alltäglich genutzter Technik: Vom 2. bis 4. April 2008 treffen sich in Berlin Blogger und andere Netzbewohner zur re:publica’08. Das Konferenz-Motto “Die kritische Masse” steht für verschiedene Seiten des gleichen Komplexes: Das Internet und neue Kommunikationsformen werden immer mehr in das Leben der Menschen integriert. Web 2.0-Anwendungen entwickeln sich zu Selbstläufern. Und zum anderen steht auch die Fähigkeit der Masse zur Kritik im Zentrum des dreitägigen Events.”

republica

Wenn es da mal nicht noch ein paar interessante Ideen abzugreifen gibt, wie man das Internet auch im sozialen Sektor noch besser nutzen kann…

Einer der Veranstalter - Markus Beckedahl - hat mit seinem Blog netzpolitik.org diesbezüglich auf jeden Fall schon mal ein sehr hübsches Projekt ins Netz gestellt, und wenn ich recht informiert bin, dann hat er auch schon der ein oder anderen NGO bei ihrem Webauftritt geholfen.

Freue mich auf jeden Fall auf die Veranstaltung und werde zum gegebenen Zeitpunkt hier sicherlich noch mehr dazu berichten. Bis dahin vielen Dank an Christian für den Hinweis.

Darf (auch) ich mich vorstellen…
8.2.2008, 12:59 Uhr

Hier kommt die weibliche Verstärkung im Helpedia-Team!

Mein Name ist Franziska, ich bin 27 Jahre alt und habe im vergangenen Jahr mein Studium zur Diplom-Sozialwissenschaftlerin an der Humboldt-Universität zu Berlin beendet.

Franziska HeymMit 16 Jahren bin ich eher durch Zufall über eine Freundin in meinen ersten ehrenamtlichen “Job” geschlittert. Ich betreute damals mit einigen anderen erfahrenen Teamern die Kinder- und Jugendgruppennachmittage der örtlichen Kirchengemeinde. Später machte ich selber meinen Gruppenleiterschein und begleitete Jugendgruppen in den Sommerferien auf Freizeitreisen ins Ausland, was immer mit großem Spaß und vielen Überraschungen verbunden war.

Nach dem Abitur entschloss ich mich ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen. Ich arbeitete für den Verein “Miteinander e.V.” (www.miteinander-ev.de), welcher sich in Sachsen Anhalt gegen rechte Gewalt engagiert. In dieser Zeit lernte ich sehr viel über die Hochs und Tiefs der Arbeit im gemeinnützigen Sektor.

Während meines Studiums war ich dann ehrenamtlich für das Team-Global tätig. Dabei handelt es sich um ein Multiplikatorennetzwerk für Jugendliche, das sich mit dem Thema Globalisierung und Nachhaltigkeit auseinander setzt.

Für mich ist dieser kleine eigene Beitrag um die Welt ein wenig zu verbessern sehr wichtig. Oft ist es aber so, dass Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten und Organisationen die Hilfe benötigen nah beieinander sind ohne etwas voneinander zu wissen. Und an dieser Stelle möchte ich dazu beitragen ehrenamtliches Engagement schnell und einfach zu vermitteln.

Ich freue mich über die Zusammenarbeit im stetig wachsenden enthusiastischen, jungen und dynamischen Helpedia-Team!

Wenn ihr noch Fragen habt, immer raus damit!


Schliessen
E-mail